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                                                                           priscille_lachat-sarrete

Konzert vom 11. Januar 2011


Chapelle Notre-Dame-de- Compassion, Paris

Priscille Lachat-Sarrete Violine
& Saïda Zulfugarova Klavier







 

Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate n°7 en ut mineur op.30 n°2
Allegro con brio, Adagio cantabile

 

 

Die c-moll Sonate ist düster und wirkt durch die Unerbittlichkeit der Keimzelle des ersten Themas fatalistisch. Der virtuose Zugriff ist temperamentvoll und ausweglos. Beethoven komponierte sie zur gleichen Zeit wie die 2. Sinfonie und das 3. Klavierkonzert.


Franz Schubert (1797-1828): Sonatine en la mineur D.385
Allegro moderato

 

 

In seiner durchsichtigen Klanglichkeit lässt der erste Satz den Einfluss von Mozarts Sonaten spüren. Die Melodieentfaltund ist lyrisch und undramatisch.


 

Antonin Dvorak (1841-1904): Sonatine en sol majeur op.100
Larghetto, Scherzo: Molto vivace

 

 

Dvorak komponierte diese Sonatine 1893 in New York für seine Kinder um fröhliche Familienfeste feiern zu können. Das ausdrucksvolle Larghetto soll ein Thema der nordamerikanischen Indianer zu Grunde haben. Das Schero ist kurz und witzig.


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Konzert vom 27. Januar 2009

Hotel Westin, Paris
Priscille Lachat-Sarrete Violine & Saïda Zulfugarova Klavier

Sergueï Rachmaninov: Vokalise op.34 Nr 14

 

 

Als Vokalise bezeichnet man ein Musikstück, das nur auf Vokalen gesungen wird. Bevor sie zu einer Sangübung wurde, sagte man Vokalisen einen magischen Charakter zu, weil sie ohne Worte Freude oder Trauer ausdrücken können. Im Jahre 1912 schrieb der russische Komponist Sergei Rachmaninow eine Vokalise für die Sopranistin Antonina Nezhdanova. Zu dieser Zeit war er von Todesängsten geplagt und schrieb: "Wozu leben, wenn es nur zum Tode führt, wie könnt ihr den Gedanken sterblich zu sein dulden?"





Konzert vom 8. Juni 2007

Japanisches Haus, Paris
Priscille Lachat-Sarrete Violine & Ziad Kreidy Klavier

Olivier Messiaen: Thème et variations für Violine & Klavier



 

Olivier Messiaen komponierte Thème et variations im Jahre 1932 als Hochzeitsgeschenk für seine erste Frau Claire Delbos. Er wendet manche seiner Modi mit begrenzten Transpositionsmöglichkeiten an.






 

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Konzert vom 24.
November 2006               

Norwegisches Haus, Paris
Priscille Lachat-Sarrete Violine
& Ziad Kreidy Klavier

 













Ole Bull: Et Saeterbesøg

 

 

Ole Bull gehört zu den bekannten Violinvirtuosen des 19. Jahrhunderts. Er reiste durch ganz Europa und durchquerte 1843 auch den Ozean, spielte in New York, San Francisco, Kuba und Panama. Er erwarb mehrere aussergewöhnliche Instrumente, eine Geige von Guarnerius del Gesù und eine von Gasparo da Salo, dem grössten italienischen Geigenbaumeister vor Stradivarius. Er war seinem Land sehr zugetan, und mochte den Hardangerfele, die norwegische Volksgeige, sehr. Er förderte den fünfzehnjährigen Edvard Grieg indem er sein Musikstudium in Deutschland finanziell unterstützte und liess mit seinem eigenen Geld das erste norwegische Theater bauen.

Seine Kompositionen wiedergeben sein Talent nur auf mangelhafte Weise, denn er war ein Meister der Improvisation und glich seine Lücken im theortischen Wissen durch seine Kunst das Publikum zu bezaubern und sein sagenhaftes Staccato aus. 1876 feierte er seinen 66. Geburtstag, indem er Et Saeterbesøg am Gipfel einer ägyptischen Pyramide in Keops spielte.


 

Johannes Brahms, Sonate für Violine und Klavier Nr 2 in A Dur op.100:
Allegro amabile (1. Satz)

 

 

Die im Jahre 1886 am Thunersee komponierte 2. Sonate in A Dur von Johannes Brahms, ist von mehreren Liedern geprägt: "Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn" und "Auf dem Kirchhof". Die Geige, das der menschlichen Stimme ähnlichste Instrument, singt während er ganzen Sonate.


 

Clara Schumann: Romanze für Violine und Klavier op.22 Nr 3



 

"Nichts überragt die Freude selbst zu komponieren und nachher sein eigenes Werk anzuhören" sagte Clara Schumann, geborene Wieck, im Jahre 1846. Sehr früh zeigte sich ihr Interesse für das Komponieren. Die elfjährige, in ganz Europa bewunderte Klaviervirtuosin, veröffentlichte 1830 ihr erstes Werk, Vier Polonaisen Op.1. Ihre Drei Romanzen Op. 22, 1853 "dem treuen Freund und Musiker Joseph Joachim zugeeignet", sind romantische, ausdruksvolle Stücke. Die Musik kommt durch das Zusammenspiel beider Instrumente zum Leben; die von der Geige ausgeführten, ziemlich einfachen Melodien, entfalten sich durch wechselhafte Harmonien und Begleitfiguren.






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